Montag, 15. Juli 2013

Jeden Tag eine Sache weniger - Projekt Bye Bye

Vor einer Weile, als ich "Das große Los: Wie ich bei Günter Jauch eine halbe Million gewann und einfach losfuhr" von Meike Winnemuth gelesen habe, kam ich mit einem anderen Projekt der Autorin in Berührung: Sie hat ein ganzes Jahr lang, jeden Tag eine Sache aus ihrem Leben, ihrer Wohnung aussortiert und diesen dann verschenkt, entsorgt oder sonstwas. Aber sie hat sie aus ihrem Leben entfernt. Da ich auch ständig das Gefühl habe, meine Wohnung könnte eindeutig weniger Zeug gebrauchen und irgendwie das große Talent habe, freie Flächen gleich wieder zuzustellen (Nur mal kurz abstellen, jaja, ich räum es ja gleich wieder weg ^^). Sie schreibt dazu:

Jeder Mensch in Westeuropa besitzt im Schnitt 10.000 Gegenstände, so wird geschätzt. Da sollte es kein Problem sein, sich von einigen davon zu trennen. Dieses Jahr verlässt jeden Tag ein Ding mein Leben, es wird verschenkt, verscherbelt oder weggeschmissen.

Ich fand diese Idee also von Anfang an interessant und richtig spannend und dachte mir sofort "He, das kann ich auch!" Nach ein bisschen rumgesurfe (besonders mit dem Suchwort "declutter") habe ich erfahren, dass es kein unique-Projekt von ihr ist, sondern, dass es einige gibt, die ebenfalls so vorgehen. Mir persönlich haben es dabei zwei Seiten angetan (Klick 1 & Klick 2), auf denen ich auch sehr viele Informationen und Inspirationen erhalten habe. Es geht mir nicht darum zum absoluten Minimalisten zu werden, aber wenn man mal ehrlich mit sich selbst ist, gibt es viel, dass man mal reparieren, austauschen, hervorkramen ... müsste und an viele Sachen in den Schubladen, Schränken, im Keller oder Kleiderschrank erinnert man sich nicht mal wirklich mehr. Ich war wirklich überrascht, was sich alles so in meinen Schubladen tummelte und mir fiel es gar nicht schwer sofort ein paar Kandidaten auszuwählen.

Ich werde diese Kandidaten nun jede Woche hier mit einer kleinen Beschreibung und einer Collage präsentieren. Sicherlich ist es auch immer interessant zu erfahren, warum gerade sie zum Kandidaten geworden sind.


Diese Woche sind es Gegenstände allein aus der Küche. Sie lagen mir schon längere Zeit im Weg und waren einfach nur noch da, gebraucht habe ich sie nicht mehr wirklich. Sie waren für sich selbst noch gut, wiesen aber hier und dort kleine Beschädigungen auf, so dass ich sie auch nicht mehr in den Umsonstladen bringen konnte. Den Eierbecher hatte ich mir mal vor eeeewigen Zeiten ersteigert, aber er hat bei mir nie ein Ei gesehen. Bei dem Messer war die Schneiden im Griff lose, so dass es wackelte. Und das Salatbesteck aus Plaste war eher so ein Verlegenheitskauf. Ich bin kein großer Freund von Plaste (dazu verfolge ich auch immer sehr gespannt den Blog der lieben Zombiekatze) und fühle mich nie ganz wohl, wenn mein Essbesteck aus Plaste ist. Zumal Plaste auch ein ziemliche Problem für die Umwelt darstellt und viele Tiere daran verenden. So nach und nach werde ich in meinem Konsum bewusster und versuche auf solche Produkte zu verzichten. Und ganz ehrlich, so oft wie ich im Jahr selbstgemachten Salat essen ... da kann ich auch ganz normal zwei Gabeln verwenden und das Geld in neues Häkelgarn investieren.

schönen Gruß =)

Kommentare:

  1. Ein schönes Projekt. Die Sachen sehen aber alle noch total gut aus, daher würde ich sie nicht wegschmeißen, irgendwer mag sie doch sicher haben? Dürfen bei euch nur perfekte Sachen zum Umsonstladen? Sieht doch nix kaputt aus. Vor allem diese Verschluss-Clips Teile da, sind doch wirklich super praktisch.

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  2. Die Sachen müssen nicht perfekt sein, aber sie haben sich da öfter mal etwas, ähm, seltsam, wenn ein paar angeschlagene Stellen oder ähnliches vorhanden sind. Die Clips standen bei mir herum und standen und standen, ich habe die wirklich nie benutzt ^^

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