Diesen Anblick kennen sicherlich viele, die nur ab und an ans Meer kommen können, sehr gut. Dieser Augenlick, wenn es auf direktem Weg zum Wasser geht und der Hals zuerst sehr lang wird und man mit jedem Schritt mehr vom Augenblick gefangen genommen wird. Und endlich ist es da - das Wasser. Groß. Weit. Scheinbar unendlich.

Natürlich ist immer irgendwer auf dem Wasser unterwegs. So windig kann es fast gar nicht sein, dass nicht irgendjemand sein Boot oder was auch immer schnappt und sich ins Getümmel der Wellen traut.

Wenn wir genug vom Wasser haben, dann parken wir unsere Schiffe bis zum nächsten Mal einfach auf dem Strand ;)

Und natürlich das Kultobjekt deutscher Gemütlichkeit am Strand, der 1882 in Rostock erfunden wurde.

Noch ist es etwas zu ungemütlich für den Strand und die Körbe sind noch leer, aber spätestens während der Ferienzeit muss man sehr früh aufstehen um noch einen freien Strandkorb zu ergattern.

Damit man sich im Wirrwarr noch zurechtfindet und alles auch schön seine Ordnung hat, sind die Körbe natürlich durchnummeriert.
Ab und an erwachen kleine Künstler und hinterlassen ihre Werke in der Vergänglichkeit des Strandsands ... bis die nächste Welle es verschlingt.

Ich hatte mich daran versucht die einzelnen Tropfen einzufangen, aber leider war bei meiner Fuji die maximale Belichtungszeit mit 1/1000 wohl doch noch zu wenig. Die Tropfen sind schon gut einzelnd zu erkennen, aber ich bin mit der immernoch vorhandenen Bewegungsunschärfe nicht zufrieden.

Und noch ein Versuch.

Da ansonsten in meinen Posts aus Warnemünde immer irgendwie Möwen zu finden sind, habe ich mir dieses Mal eine andere Vogelart ausgesucht. Sieht von hinten sogar noch einwenig wuschliger aus.

Bei diesem verwundert mich die Schnabelfarbe etwas. Aber ich glaube mal gelesen zu haben, dass sich die Schnabelfarbe bei Spatzen während der Paarungszeit von hornfarbend zu schwarz ändern kann.

Liebe in Ketten ...

Lieben Gruß
=)
Tolle Bilder. <3
AntwortenLöschenGanz besonders gefällt mir das erste: Ich mag diesen Augenblick kurz bevor man das Meer erblickt auch sehr! Zum Glück ist es bald bei mir auch soweit: Am Samstag geht's wieder Richtung Zingst.
Mit einem lieben Gruß,
Sarah Maria